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Vorgangsrecherche einrichten

Mit der Vorgangsrecherche ist es möglich, sich zu einem Beleg alle zugehörigen Belege, E-Mails und auch DMS-Dokumente anzeigen zu lassen. Rufen Sie über die Suche "Vorgangsrecherche Einrichtung" auf.

Für die initiale Einrichtung wählen Sie im Menü "Aktion" und "Grundeinrichtung erstellen", um Nummern und Ausnahmen für Suchergebnisse automatisch eintragen zu lassen. Die "Ausnahmen für Suchergebnisse" finden Sie unter dem Menüpunkt "Zugehörig". Tragen Sie hier bei Bedarf Tabellen ein, die für die Vorgangsrecherche nicht durchsucht und angezeigt werden sollen, um ggf. Performance einzusparen.

Zum Schluss aktivieren Sie die Einrichtung durch die Aktivierung des Schalters. Erst ab dem Zeitpunkt der Aktivierung werden bei Anlage von Belegen die Vorgänge genutzt.

Wird das Feld "Nachträglich zu neuem Vorgang zuordnen" aktiviert, wird ein Datensatz, der bisher noch keinem Vorgang zugeordnet war, und der in einem Prozess verarbeitet wurde, der nachträglich einem neuen Vorgang zugeordnet. Wenn dieses Feld nicht aktiviert ist, würden aus dem Prozess entstehende Nachfolgebelege ebenfalls keinem Vorgang zugeordnet. Die Option ist vor allem sinnvoll, wenn die Vorgangsrecherche erst nachträglich aktiviert wurde.

Hinweis

Die Einrichtung von CC Belegarten ist Grundvoraussetzung für die Vorgangsrecherche, da diese Codes in der Darstellung der Vorgangsrecherche genutzt werden.

Historische Belege

Wurde die Einrichtung in einer bestehenden Datenbank erst später aktiviert, besteht die Möglichkeit, die Vorgangsrecherche nachträglich für historische Belege zu füllen.

Ausgehend von der "Vorgangsrecherche Einrichtung", rufen Sie hierzu über "Aktionen" und "Historische Belege" die gewünschten Funktionen auf für Belege im Verkauf, Einkauf, Lager, Montage, Produktion und Service.

WICHTIG: Es wird grundsätzlich empfohlen, die Vorgangsrecherche bereits zu Beginn eines Projekts zu aktivieren, um eine vollständige und korrekte Belegkette sicherzustellen. Bei einer nachträglichen Aktivierung für bereits vorhandene (historische) Belege besteht das Risiko, dass der Belegfluss in bestimmten Konstellationen nicht mehr vollständig rückwirkend nachvollzogen werden kann.

Hinweis

Diese Verarbeitungen können in Abhängigkeit von dem bisherigen Datenvolumen eine längere Laufzeit haben.