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Rechnungs- und Lieferadressen
Alternative Lieferadresse (Fakturierungsdetails)
Im Microsoft Standard ist es bereits möglich abweichende Lieferadressen zu einem Debitor zu pflegen. Die unitop Extension erweitert diese Funktionalität, sodass abweichende Lieferadressen international sowie für einen definierten Zeitraum genutzt werden können. Lesen Sie mehr zu dem Thema Debitoren in der Dokumentation von Microsoft.
In Ihrer Debitorenliste/-karte können Sie diese Informationen pro Debitor unter "Lief. an Adressen” einpflegen. Dazu gehen Sie im Menüband über "Zugehörig", "Debitor", "Lief. an Adressen".
Werden Lieferadressen genutzt, ist es möglich auf dem Debitoren eine Adresse als Standard zu hinterlegen, die in Verkaufsbelegen automatisch vorbelegt wird. Wählen Sie dazu auf dem Register "Lieferung" im Feld "Lief. an Code" eine der Lieferadressen aus. In Abhängigkeit von der genannten Haupteinrichtung erfolgt bei Beleganlage ein Hinweis, dass die Standardlieferadresse gezogen wurde. Diese kann im Beleg auch nochmal geändert werden.
Internationale Lieferadressen
Gibt es zu einem Debitor internationale Lieferadressen, sind bei der Fakturierung abweichende Umsatzsteuer-Identifikationsnummern sowie Buchungsgruppen zu berücksichtigen. Mit Hilfe der neuen unitop Funktionen ist es möglich abweichende Fakturierungsdetails, innerhalb der Microsoft Standard Lieferadressen, zu hinterlegen. Dazu zählen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Geschäftsbuchungsgruppen sowie Mehrwertsteuer-Geschäftsbuchungsgruppen. Somit stehen die abweichenden Details, welche es bei der internationalen Auftragsabwicklung zu berücksichtigen gilt, zentral in unitop zur Verfügung. Bei der Auftragsverarbeitung werden die abweichenden Fakturierungsdetails eingefügt, wenn die entsprechende Lieferadresse ausgewählt wird. Zusätzlich wird auch der MwSt.-Ländercode mit dem Ländercode der Lieferadresse gleichgehalten.
Hinweis
Die Logik erfolgt in Abhängigkeit von der genannten Finanzbuchhaltung Einrichtung. Ist die Einrichtung in Abhängigkeit vom Rechnungsdebitor hinterlegt, werden die genannten Informationen nicht von der Lieferadresse gezogen.
Lieferadressen für einen Zeitraum begrenzen
Zusätzlich ist es möglich, Lieferadresse für einen Zeitraum zu begrenzen. Dies ist beispielsweise bei einem bevorstehenden Lagerumzug oder Lagerferien hilfreich. Durch die Hinterlegung der Zeiträume kann bei der Auftragsanlage aktiv die Auswahl einer abgelaufenen Lieferadresse unterbunden werden.
Ist eine abweichende Lieferadresse in einem Verkaufsbeleg ausgewählt, wird geprüft, ob die Lieferadresse für den Zeitraum gültig ist und die Fakturierungsdetails auf Kopf- sowie Zeilenebene an die Lieferadresse angepasst. Ist die Adresse nicht gültig, erfolgt ein entsprechender Hinweis oben am Beleg und die Lieferadresse wird nicht geändert.
Alternative Rechnungsadresse
Zusätzlich zu abweichenden Lieferadressen gibt es die Option eine abweichende Rechnungsadresse pro Debitor zu definieren.
Sollen Rechnungen lediglich an eine andere Adresse gesendet und nicht an einen anderen Debitor fakturiert werden ("Rech. an Debitor”), ist es möglich in den Debitor-Stammdaten alternative Rechnungsadressen zu pflegen. Diese können analog der Lieferadressen, in der Debitorenkarte als Standard Rechnungsadresse ("Rech. an Code”) definiert werden.
Ist die Einrichtung entsprechend vorgenommen, wird bei der Erstellung von Belegen die entsprechende Rechnungsadresse eingetragen. Diese kann, wie auch die Lieferadresse, übersteuert werden.
Die aus den Belegen resultierenden Verkaufsrechnungen, Verkaufsgutschriften sowie Mahnungen sind, statt auf die Standardadresse des Debitors, an die Rechnungsadresse adressiert.