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Rabatte hinterlegen

  1. Öffnen Sie Ihre Artikelliste oder -karte und rufen Sie unter "Aktionen", "Verkaufspreise und Rabatte" die "Verkaufsrabatte" auf.

  2. Es öffnet sich eine Maske, in der Sie den Verkaufsrabatt für einen Artikel bestimmen können. Sie sehen, dass sich in dieser Maske die Rabattstufen 1 bis 3 wiederfinden lassen. Da der Artikel bereits im Vorhinein ausgewählt wurde, ist dieser in der Rabattoption 1 vorbelegt, kann aber geändert werden.

Hinweis

Alternativ können die Rabatte auch von anderen Stellen aufgerufen werden, entsprechend sind immer die passenden Preisoptionen vorgefiltert (z. B. von Debitor, Debitorenrabattgruppe, Kampagne, Vertriebskanal, Artikelrabattgruppe und Artikelkategorie).

  1. Wählen Sie über die Filter aus, für wen und für welche Optionen Sie einen Rabatt festlegen möchten (Rabattoption 2 und 3).
    Rabattoption 1: Wählen Sie aus, ob es sich um einen Rabatt für einen Artikel, eine Artikelkategorie oder eine Artikelrabattgruppe handelt.
    Rabattoption 2: Richten Sie ein, ob ein Rabatt für einen Debitor, eine Debitorenrabattgruppe oder für alle Debitoren gelten soll.
    Rabattoption 3: Geben Sie an, ob der Rabatt für eine bestimmte Kampagne, einen Vertriebskanal oder für alle gelten soll.

  2. Geben Sie den Rabatt in Prozent ein, der für die von Ihnen gewählten Kriterien gelten soll.

  3. Zudem haben Sie die Möglichkeit weitere Felder zu belegen, die sich auch im Microsoft Standard finden lassen. Dazu zählen u. a. Start- und Enddaten sowie Mengenstaffeln.

  4. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, einen Rabattstufenfilter auszuwählen. Die Anzahl der möglichen Rabattstufen ist in der Einrichtung von unitop Verkaufspreise und -rabatte hinterlegt.

  5. Bei Rabatten haben Sie die Möglichkeit, Mehrfachrabatte zu gewähren. Wählen Sie bei Bedarf einen Zusatzrabatt in der Rabattstufe und steuern Sie über die Rabattart, ob ein Rabatt sich auf die Basis bezieht (additive Rabatte) oder auf den rabattierten Preis (Rabatt von Rabatt). Geben Sie zusätzlich einen Rabatt Text an, um den Rabatt näher zu definieren.

Hinweis

Gibt es bei Ihnen grundsätzlich nur einen möglichen Zeilenrabatt im Beleg, ist die "Rabattstufe" = Basis immer richtig und die "Rabattart" nicht relevant.

Nutzen Sie dagegen möglicherweise Mehrfachrabatte, richten Sie jede der Stufen mit den Schritten 3 – 6 ein, d. h. Sie können jedes Mal aus den verschiedenen Rabattoptionen auswählen. Wählen Sie im Feld "Rabattstufe" dann jeweils eine weitere Stufe (Zusatzrabatt 1, 2…) aus, wenn die von Ihnen eingerichteten Rabatte zusätzlich ermittelt werden sollen anstelle von der gleichen Ebene. Ab dem Zusatzrabatt 1 ist auch das Feld "Rabattart" relevant, damit die Berechnung im Verkaufsprozess richtig rechnet.

Zusatzrabatt 1 ist auch das Feld "Rabattart" relevant, damit die Berechnung im Verkaufsprozess richtig rechnet.

Richten Sie all die Rabatte für einen Artikel ein, die Sie hinterlegen möchten.

Hinweis

Wenn Sie einen neuen Filter für eine Rabattoption wählen, beachten Sie, dass Rabatte mit anderen Preisoptionen in der der Listen nicht mehr angezeigt werden. Möchten Sie die gesamte Liste der von Ihnen bestimmten Rabatte haben, wählen Sie bei den Rabattoptionen "Kein Filter" aus.

Beispiele:

Erhält ein Kunde generell einen Stammrabatt von 10% und soll im Falle einer Kampagne anstelle der 10% z. B. einen Kampagnenrabatt von 30% erhalten, dann sind beide Rabatte auf der gleichen "Rabattstufe" einzurichten, damit nur der mit der höchsten Priorität (in dem Fall der konkrete für die Kampagne) gezogen wird.

Arbeiten Sie dagegen z. B. mit einem Stammrabatt (10%) auf der ersten Ebene, zusätzlich könnte es noch einen Reklamationsrabatt (2%) geben, zusätzlich einen speziellen Kampagnenrabatt (5%). Im Auftrag sollten für den Kunden alle Rabatte (10 + 2 + 5 %) gezogen werden. In dem Fall sind diese Rabatte auf drei unterschiedlichen "Rabattstufen" einzurichten. Abhängig von der Einrichtung "Rabattart" wird dann der Preis entweder mit 17% Zeilenrabatt (bei Basis) oder mit 16,2% (bei Zusatz) berechnet.