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Grundeinrichtung

Um unitop Erweiterte Preisfindung zu nutzen, ist es zunächst nötig, eine Grundeinrichtung vorzunehmen. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie "Erweiterte Preisfindung und Kalkulation Einrichtung" in die Suche ein.

  2. Es öffnet sich eine Maske, in der Sie die Grundeinrichtung der Extension vornehmen. Aktivieren Sie die unitop Preisfindung, indem Sie unter "Preisfindung" "unitop" auswählen.

    Haben Sie die unitop Preisfindung aktiviert, sind überall die unitop Preis- und Rabattmasken eingebaut. Haben Sie Standard aktiviert, sind an gleichen Stellen die Standardmasken von Microsoft zu sehen.

  3. Optional haben Sie die Möglichkeit, eine maximal zulässige Rabattstufe festzulegen. Standardmäßig kann ein Basisrabatt genutzt werden. Maximal können Sie neun Zusatzrabatte auswählen. Wählen Sie hier die Anzahl der maximal von Ihnen genutzten Rabatte bei Mehrfachrabatten (z. B. 40+10+5 – hier wäre "Zusatzrabatt 2" ausreichend).

    Beachten Sie, um Mehrfachrabatte einzurichten oder auch manuell im Verkaufsbeleg mehrere Rabatte pro Position einzugeben, müssen zusätzliche Stufen aktiviert sein.

  4. Initialisieren Sie anschließend die Preisprioritäten, indem Sie in der Navigation auf "Preisfindung" und "Preisprioritäten" klicken. Es öffnet sich die Karte "Preis Prioritäten".

  5. Klicken Sie in der Navigation auf "Initialisierung", um alle möglichen Einrichtungskombinationen der drei Preisstufen als logische Vorbelegung nach Prioritäten angezeigt zu bekommen.

    Hinweis

    Hintergrund dieser Einrichtung ist Performance. Nutzen Sie maximal 3 Stufen, braucht das System nicht durch alle 9 Zusatzstufen nach möglichen Rabatten zu prüfen. Sie können jederzeit mehr Rabatte einrichten als Stufen hier hinterlegt sind, diese würden aber nicht in der Verkaufspreisfindung berücksichtigt.

Grundsätzlich sind die Preis Prioritäten nach Detailliertheit vorsortiert. Es wird davon ausgegangen, je detaillierter ein Preis ist, desto höher ist seine Priorität. Die Preisprioritäten sind dennoch flexibel in der Reihenfolge änderbar, indem Sie in der Spalte "Priorität" auf die jeweilige Zahl klicken und diese gegen eine andere ersetzen.

Anfangs sind alle Einrichtungen als "aktiv” gekennzeichnet. Aus Performancegründen können Sie aber auch Kombinationen, die gar nicht benötigt werden, auf inaktiv stellen (z. B. wenn Sie gar nicht mit Artikelpreisgruppen arbeiten).

Initialisierung für Rabatte durchführen

Die Initialisierung ist ebenfalls für Rabatte durchzuführen.

  1. Wechseln Sie zur Maske "Erweiterte Preisfindung und Kalkulation Einrichtung" und klicken in der Navigation auf "Preisfindung" und "Rabatt Prioritäten".

  2. Wählen Sie "Initialisierung" in der Navigation. Wie schon bei den Preis Prioritäten öffnen sich alle möglichen Einrichtungskombinationen der drei Rabattstufen als logische Vorbelegung nach Prioritäten.

  3. Auch hier wird die Vorsortierung nach Detailliertheit vorgenommen. Passen Sie die Sortierung ggf. nach Ihren Wünschen an und setzten Sie ggf. nicht benötigte Kombination auf inaktiv.

Preis- und Rabattgruppen

Sofern Sie Preise oder Rabatte auf dieser Ebene einrichten, sind einige weitere Einrichtungstabellen (die meisten Standard Microsoft) für Preis- und Rabattgruppen einrichtbar. In der Regel wird hier ein Code und eine Beschreibung definiert.

Auf Artikelebene gibt es:

  • (unitop) Artikelpreisgruppen (Möglichkeit hierüber Preise einzurichten)
  • Artikelrabattgruppen (Möglichkeit hierüber Zeilenrabatte einzurichten)
  • Artikelkategorien (Möglichkeit hierüber Zeilenrabatte einzurichten)

Alle 3 Gruppen sind als gleichlautende Felder am Artikel auswählbar. Werden Preise oder Rabatte mit diesen Gruppen eingerichtet, werden Artikel berücksichtigt, die diesen Gruppen zugeordnet sind.

Auf Debitorenebene gibt es:

  • Debitorenpreisgruppe (Möglichkeit hierüber Preise einzurichten)
  • Debitorenrabattgruppe (Möglichkeit hierüber Zeilenrabatte einzurichten)

Beide Gruppen sind als gleichlautende Felder am Debitoren auswählbar. Werden Preise oder Rabatte mit diesen Gruppen eingerichtet, werden Debitoren berücksichtigt, die diesen Gruppen zugeordnet sind.

Sonstige:

unitop Vertriebskanäle (Möglichkeit hierüber Preise und Rabatte einzurichten)

Werden Preise oder Rabatte mit einem Vertriebskanal eingerichtet (z. B. im Lagerverkauf andere Preise als im Webshop), werden diese berücksichtigt, wenn ein entsprechender Vertriebskanal im Verkaufsbeleg ausgewählt wurden.