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Plausibilitätsprüfungen
Im Cargomanagement spielt die Plausibilitätsprüfung eine wichtige Rolle bei der Überwachung und Steuerung von Fracht- und Güterströmen, z. B.:
- Routenplanung
- Ladungsverteilung
- Frachtkostenberechnung
- Lieferterminüberwachung
- Bestandsverwaltung
Insgesamt unterstützt die Plausibilitätsprüfung im Cargomanagement die Effizienz, Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Transport- und Logistikprozessen, indem sie sicherstellt, dass alle Entscheidungen und Abläufe auf realistischen Annahmen und Daten basieren.
In diesem Fall ist die Datumsberechnung durch die Plausibilitätsprüfungen ergänzt. Sie stellt sicher, dass das Abfahrtsdatum < Wareneingangsdatum ist.
Das bedeutet, dass die geschätzte Abfahrtszeit (ETD) vor dem geplanten Wareneingangsdatum (in der jeweiligen Bestellzeile) liegt. Die Buchungsdaten werden hinsichtlich ihrer logischen Vertretbarkeit überprüft. Ist die geschätzte Ankunftszeit (ETA) z. B. auf den 01.02. kalkuliert/fixiert, kann der Umlagerungseingang nicht mit dem 28.01. gebucht werden.
Änderungen mit Cargo-ID
Ist in einer Bestellzeile eine Cargo-ID eingetragen, so kann für diese Zeile nur noch das zugesagte sowie geplante Wareneingangsdatum editiert werden. Das Bestelldatum, die Beschaffungszeit, die Zuschlagszeit für die Beschaffung, das gewünschte sowie erwartete Wareneingangsdatum und die eingehende Lagerdurchlaufzeit sind nicht mehr anpassbar.
Änderungen ohne Cargo-ID
Wenn in der Einkaufsbestellung das zugesagte Wareneingangsdatum im Bestellkopf oder in der Bestellzeile geändert wird, so gilt diese Änderung nur für Bestellzeilen ohne Cargo-ID. Bei der Änderung des zugesagten Wareneingangsdatums können Sie entscheiden, ob die Änderung alle Zeilen oder nur Zeilen ohne Cargo-ID betrifft. Sollen auch Bestellzeilen mit Cargo-ID aktualisiert werden, erfolgt eine Plausibilitätsprüfung für die entsprechenden Zeilen auf Basis des ETDs des zugehörigen Cargo Vorgangs.
Änderungen ETD und ETA vor Zuordnung einer Cargo-ID
In der Bestellung direkt ist außerdem auf Kopf und Zeilenebene die Änderung des ETD und ETA Datums in gleichnamigen Feldern möglich. Eine Änderung im Kopf erwirkt eine Änderung in allen Zeilen, die noch keinem Cargo zugeordnet sind. Eine individuelle Anpassung in den Zeilen kann zusätzlich erfolgen. Änderungen in den Feldern in der Bestellung erwirken eine Änderung in der kompletten Cargo Datumskalkulation, die in der Infobox dargestellt wird.
Da eine Änderung eines Datums verschiedenste Änderungen zur Folge haben kann – sowohl könnten sich Zeiten, d.h. Formeln, dadurch ändern, oder aber andere Datumswerte – wird dem Anwender die Option gegeben, welche Änderungen durchgeführt werden sollen.
Im Beispiel wird das ETD im Kopf auf 25.09.25 geändert. Grund ist, dass der Lieferant früher liefern kann, sich also die Bestellzeit von aktuell vier Wochen verkürzt, nicht aber das eigentliche Bestelldatum. Daher wird Option 1 ausgewählt.

Im aktuellen Ergebnis wird ausschließlich die Formel für den Bestellzeitraum verkürzt. Dabei erfolgt jedoch keine Anpassung der Termine nach vorne oder hinten. Infolgedessen verändert sich auch die Transportzeit im Vorlauf nicht.

Sachlich korrekter ist in diesem Zusammenhang die Verwendung von Option 3. Mit dieser Option werden sowohl die Formel rückwärts als auch die Termine vorwärts neu berechnet. Eine Verkürzung des Bestellzeitraums führt dadurch konsequent zu einem früheren Wareneingang sowie einer entsprechend früheren Verfügbarkeit im Lager.