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Artikelreferenzen bevorzugt prüfen in der Praxis

Der beschriebene Prozess gilt für alle Dialoge in der MDE-Anwendung, bei denen Artikel gescannt werden müssen.

Optimierte Erfassung mit Artikelreferenzen

In diesem Szenario wird gezeigt, wie die Einstellung der Artikelscan-Reihenfolge den Arbeitsablauf bei der Erfassung von Artikeln beeinflusst. Der wesentliche Unterschied liegt in der Anzahl der Benutzerinteraktionen und der daraus resultierenden Prozesseffizienz. Die erste Option folgt dem optimierten Ansatz, der einen schnelleren Workflow ermöglicht. Der zweite folgt einem traditionellen Ansatz mit mehr Bestätigungsschritten.

Ausgangssituation:

  • Sie haben Artikelreferenzen für den Artikel „1900-S" eingerichtet, die den Artikel mit einer bestimmten Einheit (STÜCK) und ohne Variante verknüpfen. Eine Kommissionierung mit diesem Artikel soll bearbeitet werden.

  • Im Beispiel wird nun ein SOP mehrfach wiederholt benutzt, um auf unterschiedliche Art und Weise bearbeitet zu werden.

  • Die Komm. besteht aus einem Artikel in verschiedenen Ausprägungen auf einem einzelnen Lagerplatz.

    Kommissionierung als Ausgangsbeispiel


Übersicht des Ablaufs

flowchart TD
    Start[SOP-Dialog öffnen] --> Scan[Artikel '1900-S' scannen]
    
    %% Erst Artikel dann Artikelreferenzen
    Scan --> ArtPrüf[Artikelprüfung]
    ArtPrüf --> VarBest[Variante bestätigen]
    VarBest --> EinBest[Einheit STÜCK bestätigen]
    EinBest --> Menge1[Mengeneingabe]
    
    %% Erst Artikelreferenzen dann Artikel
    Scan --> RefPrüf[Artikelreferenzprüfung]
    RefPrüf --> Menge2[Direkt zur Mengeneingabe]
    
    %% Styling mit GOB Farben
    classDef standard fill:#777777,stroke:#333,stroke-width:1px,color:white
    classDef prozess1 fill:#0098a1,stroke:#333,stroke-width:1px,color:white
    classDef prozess2 fill:#0098a1,stroke:#333,stroke-width:1px,color:white
    
    class Start,Scan standard
    class ArtPrüf,VarBest,EinBest,Menge1 prozess1
    class RefPrüf,Menge2 prozess2

Ablauf mit Einstellung "Erst Artikelreferenzen dann Artikel" (optimierter Ansatz)

Wenn Sie die Option „Erst Artikelreferenzen dann Artikel" in der MDE-Einrichtung aktiviert haben, vereinfacht sich der Arbeitsprozess erheblich. Der Benutzer scannt die Artikelnummer „1900-S" und gelangt sofort zur Mengeneingabe, ohne die Variante oder Einheit separat bestätigen zu müssen.

Dies funktioniert, weil das System die vorher eingerichteten Artikelreferenzen nutzt, in denen Sie die Artikelnummer „1900-S" bereits mit der Einheit „STÜCK" und ohne Variante (leere Variante) verknüpft haben. Das System findet diese Referenz automatisch und überspringt dadurch die sonst notwendigen Bestätigungsschritte.

2 MDE-Ansichten: Wenn Artikelscan Reihenfolge = erst Artikel dann Artikelreferenzen eingestellt ist


Ablauf mit Standardeinstellung (traditioneller Ansatz)

Wenn "Artikelscan Reihenfolge = Erst Artikel dann Artikelreferenzen" eingestellt ist, dann muss nach Eingabe von "1900-S" die Person die Variante und die Einheit getrennt bestätigen, bis sie endlich in den nächsten Schritt der Mengeneingabe gelangt.

4 MDE-Ansichten: Wenn Artikelscan Reihenfolge = erst Artikel dann Artikelreferenzen eingestellt ist


Fallback-Szenario ohne hinterlegte Referenz

Wenn für einen gescannten Wert keine Artikelreferenz hinterlegt ist, funktioniert die Prüfung weiterhin. Bei der Einstellung „Erst Artikelreferenzen dann Artikel" wird zunächst nach einer Referenz gesucht und anschließend im Artikelstamm. Der Dialog-Ablauf entspricht dann dem Ergebnis von „Artikelscan Reihenfolge = Erst Artikel dann Artikelreferenzen".

Artikelreferenzposten-Ansicht im Fallback-Szenario