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OP, MOP, SOP

Im Vergleich

Die drei Strategien One-Pick (OP), Multi-Order-Pick (MOP) und Single-Order-Pick (SOP) unterscheiden sich grundlegend in ihrem Ablauf und der Identifizierung von Aufträgen im Packprozess. Das Verständnis dieser Unterschiede ermöglicht Ihnen, den für Ihre Anforderungen optimalen Prozess zu wählen und korrekt umzusetzen. Die Packvorgänge unterstützen Sie dabei, verschiedene Kommissionierstrategien in Microsoft Dynamics 365 Business Central effizient zu nutzen.

  • One-Pick (OP): Artikelgeführte Kommissionierung über mehrere Aufträge hinweg
  • Multi-Order-Pick (MOP): Wagenbasierte Kommissionierung mehrerer Aufträge gleichzeitig
  • Single-Order-Pick (SOP): Auftragsbasierte Kommissionierung eines einzelnen Auftrags

Gehen Sie bei der Durchführung so vor, wie unter Packauftrag aus VK/Umlagerungsauftrag heraus beschrieben. Der Scan-Dialog führt Sie durch den Packprozess. Je nach Kommissionierstrategie sind im Packprozess unterschiedliche Parameter zur eindeutigen Identifizierung des Auftrags möglich.

Statt Scannen des Herkunftsbeleges zu Beginn des Packprozesses, stehen die nachfolgenden Möglichkeiten zur Verfügung:

One-Pick Multi-Order-Pick Single-Order-Pick
Eine exakte Identifizierung ist ausschließlich durch das Scannen der Herkunftsbelege oder dem Scannen des Wagens und Artikels gegeben.

Indem die Ware gesammelt und übergreifend in den Versandbereich gebracht wird, ist für One-Pick eine exakte Zuteilung der Artikel zu den entsprechenden Lieferadressen oder Herkunftsbelegen erforderlich.

Ist in der Einrichtung keine Angabe zu "One-Pick Verpackungsmaterial Tara" gemacht worden, sind manuelle Eingaben in dem Wiegedialog zu ergänzen. Dieser erscheint im Prozess automatisch.
Eine exakte Identifizierung ist durch Scannen der Kommissionierungsnummer oder dem Scannen der Wagenfächer ("Komm.-Wagenfach Code") gegeben. Eine exakte Identifizierung ist ausschließlich durch das Scannen der Lagereinheitennr. gegeben.