Mit diesem Formular können Sie fehlende, unklare oder fehlerhafte Inhalte in der Dokumentation melden und Verbesserungsvorschläge machen. Ihr Feedback hilft uns, die Qualität und Vollständigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Nachträgliches Erstellen von Lagereinheiten-Einlagerungen
Wenn zu einem gebuchten Wareneingang keine Einlagerung existiert (siehe Bild unter Punkt 2: gebuchter Wareneingang WE+1000000), können Sie wie folgt vorgehen:
Öffnen Sie das entsprechende Einlagerungsarbeitsblatt.
Logistikbeleg holen: Wählen Sie im Menü "Start" und "Logistikbeleg holen" um den gewünschten Logistikbeleg (= gebuchter Wareneingang) in das Arbeitsblatt zu laden.

Informationen eingeben: Tragen Sie für jede Position, die Sie einlagern möchten, die folgenden Informationen ein:
Lagereinheit-Nr.: Die Identifikationsnummer der zu bildenden Lagereinheit.
Hinweis
Sie können mehrere Positionen mit der gleichen Lagereinheit-Nr. in einer Einlagerung zusammenfassen. Achten Sie jedoch darauf, dass für alle Positionen, die Sie in einem Durchgang verarbeiten möchten, entweder vollständig oder gar keine Lagereinheit-Informationen eingetragen sind.
Bewegungsmenge: Die Menge, die in dieser Lagereinheit eingelagert werden soll.


Einlagerung erstellen: Klicken Sie auf den gleichnamigen Menüpunkt.
Vorgänge wiederholen: Wiederholen Sie den Vorgang für weitere Positionen oder Lagereinheiten, bis alle Waren in Einlagerungen überführt wurden.
Das Ergebnis sind separate Einlagerungsbelege, die jeweils eine Lagereinheit enthalten: Im folgenden Beispiel wurden nacheinander drei Lagereinheiten in drei separate Einlagerungen überführt:

Hinweis
Es wurde kein automatischer Belegsplit implementiert, beispielsweise für den Fall, dass zwei unterschiedliche Lagereinheiten separate Arbeitsblattpositionen zugewiesen bekommen und anschließend "Einlagerung erstellt" gewählt wird. Dies hat keine Auswirkung auf nachgelagerte Einlagerungsprozesse per MDE. Ein ähnlicher Ablauf tritt bereits im aktuellen Prozess auf, wenn im Wareneingang von Business Central die LE-Funktionalität genutzt wird – anstelle der Vereinnahmung per MDE.
Einschränkungen und Hinweise
| Einschränkung | Erklärung | |
|---|---|---|
| LE in Benutzung | Wenn Sie versehentlich eine bereits in Benutzung befindliche Lagereinheit-Nr. eingeben, bricht die Belegerzeugung der Einlagerung mit einer Fehlermeldung ab. | ![]() |
| Falsche Eingaben | Bei dem Versuch, mehrere Datensätze ungleichmäßig gefüllt zu verarbeiten, wird ebenfalls eine Fehlermeldung angezeigt. Bei Klick auf "Einlagerung erstellen" wird geprüft, ob alle oder keine Datensätze mit "Bewegungsmenge > 0" Lagereinheit-Informationen besitzen. Hinweis: Sie können weiterhin eine Einlagerung gänzlich ohne Lagereinheit-Informationen erzeugen. | ![]() |
| Funktionen die nicht implementiert wurde | Alternative | |
|---|---|---|
| Positionssplitt im Arbeitsblatt | Der vorgesehene Arbeitsablauf sieht vor, dass die Lagereinheiten dabei positionsweise erfasst und verarbeitet werden. Hinweis zur Tabelle: Ein automatisierter Split der Position würde die Frage aufwerfen, ob eine bereits anteilig erfolgte Buchung (z. B. der gebuchten 20 Stück bei Zeile 20.000) nur der ersten Arbeitsblattposition zugeordnet oder anteilig auf mehrere Splits verteilt werden müsste. Eine technisch saubere Verteilung ist dabei nicht in allen Fällen mengenlogisch möglich. | ![]() |
| LE-Subpage | Eine Lagereinheit-Subpage wie in unitop 14 wurde nicht implementiert. Die aktuelle Grundlage ermöglicht es, mit wenig manuellem Aufwand die Prozess-Anforderung zu bewältigen. Ansonsten muss eine Individualprogrammierung im Projekt erfolgen. | |
| Automatische LE-Inkrementierung | Eine automatische Lagereinheit-Nr.-Inkrementierung wurde nicht umgesetzt, da nicht von einer fortlaufenden LE-Nr. auszugehen ist, vor allem wenn Lagereinheiten wiederbenutzt werden. | |
| MDE | Eine Unterstützung per MDE wurde nicht implementiert. Mit dieser Funktionalität kann jedoch eine Zubuchung und Erzeugung der LE-Einlagerungen durchgeführt und erzeugt werden. |


