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Einführung in die Umarbeit

Die folgenden Seiten beschreiben die Einrichtung des UMA-Prozesses, die Abwicklung der Metallkonten für KUNDE und WERK, die Zuordnung von Schrottartikeln, die Auftragsabwicklung auf UMA-Basis sowie die Möglichkeiten zur manuellen Kontokorrektur, Materialrücknahme und Bestandsbewertung.

Der Begriff "Umarbeit" (UMA) ist eine der Besonderheiten in den Prozessen der metallverarbeitenden Unternehmen. Bei der Umarbeit handelt es sich um die Reduzierung des Preises für Erzeugnisse aus Metall gegen die Bereitstellung des Metallschrotts.

Der Kunde erhält vom Lieferanten die Erzeugnisse aus Metall als Neuware zum reduzierten Preis, wenn er dem Lieferanten im Gegenzug den Metallschrott (Späne, Reste aus Zuschnitt, usw.) bereitstellt. In Ausnahmefällen kann der Schrott rein monetär verrechnet werden.

Begriffsdefinitionen

Im Folgenden werden die Prozessabläufe beschrieben und anhand von Abbildungen zu den Geschäftsvorfällen verdeutlicht.

Die Beteiligten dieser Prozesse werden zur eindeutigen Unterscheidung wie folgt bezeichnet:

  • MANDANT – das Unternehmen mit unitop im Einsatz.
  • WERK – der Hersteller und/oder Lieferant der Handelsware, direkter Geschäftspartner des MANDANTEN.
  • KUNDE – Besteller der Handelsware beim MANDANTEN, ebenfalls Geschäftspartner des MANDANTEN.

WERKMANDANTKUNDE

Hinweis

Als WERK wird auch der einfache Lieferant bezeichnet, der kein direkter Hersteller ist und keine Späne einschmelzen kann, jedoch die Lieferungen zum MANDANTEN auf Basis der Umarbeit abwickelt.