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Verpackungsarten einrichten und nutzen
Ersteinrichtung von Verpackungsarten für einen neuen Zusteller
Ein neuer Versanddienstleister wurde in Business Central eingerichtet, und nun müssen die zugehörigen Verpackungsarten konfiguriert werden.
- Öffnen Sie die Übersicht "Versandprofile" über die Suche in Business Central.
- Wählen Sie das Versandprofil des neuen Zustellers aus.
- Klicken Sie auf die Verknüpfung "Packstückarten".
- Klicken Sie auf die Aktion "Von Partner importieren".
- Prüfen Sie die heruntergeladenen Verpackungsarten und deren Zuordnungen.
Alle für den Zusteller verfügbaren Packstückarten werden automatisch in das System importiert und stehen sofort für die Verwendung in Versandaufträgen zur Verfügung.
Beispiel
Für den Zusteller "DB Schenker" (DBSWS) wird die Europalette mit dem Code "EP" geführt und bei der Erzeugung der Versandetiketten wird der externe Code "551" an den Zusteller übermittelt.
Hinweis
Nicht alle Zusteller unterstützen Packstückarten. Bei Zustellern wie "DHL Paket National" (DHLDE) werden keine Packstückarten heruntergeladen und die Übersicht bleibt leer.
Integration mit unitop LVS und Anpassung der Verpackungsarten (duplizieren)
In den Projekten sind mit Einsatz von "unitop LVS" zusätzlich logistisch interne Packstückarten verfügbar.

Hierfür kann ebenfalls ein Mapping angelegt werden, sodass die gewohnten Arten im Packauftrag benutzt und korrekt über ShipXpert abgewickelt werden.

Best practise ist es die ShipXpert-eigenen Codes beizubehalten und duplizierte Einträge anzulegen. Die obige Liste ist nach "Code" sortiert.
"CT" wird zu "E120" und "E200". Alle drei Codes nutzen die "Externe ID = 566".
"EP" wird zu "KA16" und "KA31". Alle drei Codes nutzen die "Externe ID = 551".
Hinweis zur erneuten Aktualisierung von Versandprofil-Packstückarten
Die duplizierten Einträge werden in der gleichen Tabelle gespeichert wie die ursprünglichen Daten. Bei einer erneuten Aktualisierung werden alle vorhandenen Versandprofil-Packstückarten der externen Zusteller-ID gelöscht (was auch die duplizierten Einträge betrifft), bevor neue heruntergeladen werden. Sichern Sie bei Bedarf Ihre angepassten Einträge vor einer Aktualisierung.
Bei einer erneuten Aktualisierung der Versandprofil-Packstückarten ist folgendes Vorgehen empfehlenswert, um Datenverluste zu vermeiden und die Aktualität der Informationen sicherzustellen:
| Empfohlene Vorgehensweise | |
|---|---|
| Sicherung bestehender Einträge | Vor der Aktualisierung sollten eventuell duplizierte oder individuell angepasste Einträge vorsorglich per "Copy" gesichert werden. |
| Durchführung der Aktualisierung | Anschließend kann die eigentliche Aktualisierung wie gewohnt durchgeführt werden. |
| Wiedereinfügen gesicherter Einträge | Nach Abschluss der Aktualisierung lassen sich die gesicherten Einträge per "Paste" wieder einfügen. |
| Prüfung der Daten | Überprüfen Sie im Anschluss, ob alle relevanten Einträge vorhanden und korrekt sind. |
Es müssen stets die korrekten externen Zusteller-IDs übermittelt werden, um eine fehlerfreie Verarbeitung sicherzustellen.
Protokollierung
Der Vorgang des Herunterladens wird im "Multicarrier Connector Webdienst Anfragen Protokoll" festgehalten. Mit Klick auf "Antwort anzeigen" kann bei Bedarf der herunterladen JSON-Payload der ShipXpert-API eingesehen werden.

Versandauftrag
Im Versandauftrag können die Packstückarten anschließend benutzt werden. Im Hintergrund werden diese dann anhand "Externe Zusteller-ID" (bspw. "DBSWS") und nicht anhand des Versandprofils (bspw. "DBSWS-SYSD") ermittelt und verwendet.

Alle drei Eingaben ("E120", "200" und "EP") führen über ShipXpert bei "DB Schenker" zum gleichen Ergebnis.