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Anwendung
Verkaufsauftrag mit Packstation
Das Feld "Lief. an Adressart" im Verkaufsauftrag steuert die Art der Lieferadresse und beeinflusst die weitere Versandverarbeitung. Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Adressart-Auswahl: Über das Feld "Lief. an Adressart" kann festgelegt werden, an welche Adresse die Lieferung erfolgen soll (z. B. Postadresse, Paketshop, Abholstation).
- Systemprüfung: Im Hintergrund wird geprüft, ob die für den Auftrag gewählte Versandart mit der in der Einrichtung hinterlegten Transportart kompatibel ist.
- Versandprozess: Die gewählte Adressart steuert die Verarbeitung im Versandauftrag sowie die anschließende Übergabe an den Zusteller über ShipXpert.
- Standardwert: Standardmäßig ist jede Adresse zunächst auf "Postadresse" gesetzt.
Szenario: Sie möchten eine Bestellung an eine DHL-Packstation liefern lassen.
Voraussetzungen:
- Es besteht die Möglichkeit, im Verkaufsauftrag eine Adresse vorzubelegen. Allerdings gibt es auch Debitoren, bei denen keine gesonderten Adress-Stammdaten hinterlegt sind. In solchen Fällen kann die Adresse im Verkaufsauftrag auch ohne Stammdaten erfasst werden – zum Beispiel manuell oder durch Übernahme aus einer EDI- oder Webshop-Schnittstelle.
- Transportart mit aktiviertem "Abholort erlauben"
Vorgehen:
Öffnen Sie einen bestehenden Verkaufsauftrag oder erfassen Sie diesen wie gewohnt.
Wählen Sie im Register "Lieferung und Abrechnung", im Feld "Lief. an Adressart" die Option "Paketstation".
Vervollständigen Sie wie gewohnt den Auftrag.
Hinweis
Für die Korrektheit der eingegebenen Daten (Rechtschreibung, gültige Kombinationen aus Packstation und PLZ) ist der jeweilige Anwender verantwortlich. Das System führt keine inhaltliche Validierung der Adressdaten durch.
Ergebnis: Nach der Buchung eines Verkaufsauftrags werden alle Adressinformationen in die VK-Lieferung übernommen und stehen als Herkunftsbeleg für weitere Versandaufträge zur Verfügung.
Hinweis
Das System prüft automatisch die Gültigkeit der Kombination aus Adressart und Transportart. Bei ungültigen Kombinationen erscheint eine Fehlermeldung.

Versandauftrag erstellen
Ein Versandauftrag kann auf 3 Arten erzeugt werden:
- manuell
- per "Herkunftsbelege holen"
- integrativ durch Packaufträge
Manuelle Erstellung
Öffnen Sie "Versandaufträge" über die Suche und öffnen oder erstellen Sie wie gewohnt einen neuen Versandauftrag.
Wählen Sie die entsprechende Adressart (Paketstation/Paketshop, Register Empfänger) und den passenden Zustellertransportartencode (Register Allgemein). unitop prüft automatisch, ob die eingegebene Kombination aus Zustellertransportart und Adressart gültig ist.
Über Herkunftsbelege
Nutzen Sie die Funktion "Herkunftsbelege holen" aus dem Versandauftrag heraus.
Die Informationen werden automatisch aus dem Verkaufsauftrag übernommen:
- Kundennummer wird in "Adresszusatz 2" und in "Kundennr." eingetragen (Register Empfänger)
Hinweis
Für die ShipXpert-Schnittstelle ist das Feld "Kundennr." ausschlaggebend.

Sollten sich zwischenzeitlich Änderungen in der Einrichtung ergeben haben, werden diese beim nächsten Verarbeitungsschritt berücksichtigt – ein Fehler verhindert die weitere Verarbeitung, wenn die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind.
Beispiel:
- Ein Verkaufsauftrag wurde mit einer Packstation als Zieladresse angelegt.
- Vor der Übernahme in den Versandauftrag wurde jedoch der erlaubte Abholort in der zugehörigen Transportart entfernt bzw. zurückgesetzt.
- Beim Versuch, den Versandauftrag zu erstellen, erscheint eine Fehlermeldung, da die aktuelle Konfiguration keine Lieferung an eine Packstation mehr erlaubt.
- Dadurch wird sichergestellt, dass nur gültige Kombinationen aus Adresse und Versandart verarbeitet werden können – auch wenn sich die Einrichtung nachträglich geändert hat.
Integration mit Packaufträgen
Der Packauftrag dient als prozessintegriertes Hilfsmittel für den Versand in der Logistik. Wird über den Packauftrag ein Versandetikett erzeugt, so wird bei der anschließenden Anlage des Versandauftrags (bezogen auf den Packauftrag bzw. das Packstück) automatisch auf die Informationen des zugehörigen Verkaufsbelegs zurückgegriffen. Dabei werden insbesondere die Adressdaten sowie die Kundennummer aus dem Ursprungsbeleg übernommen.

Szenario: Versandetiketten werden über den integrierten Packauftragsprozess erstellt.
- Der Packauftrag übernimmt automatisch die Adressinformationen aus dem Verkaufsauftrag.
- Bei der Erstellung des Versandauftrags werden alle relevanten Daten inklusive Kundennummer übertragen.
- Die Versandetiketten können direkt über ShipXpert generiert werden.
ShipXpert-Integration
Die im Versandauftrag eingegebenen oder autom. übernommen Daten werden bei Abwicklung bzw. Erzeugung des Versandetiketts an ShipXpert übertragen.
Postadresse
Die Nutzung von regulären Adressen funktionieren unverändert.

Packstation:
- Falscheingaben werden von ShipXpert abgefangen und der Schnittstelle zurückgemeldet.
- Bei korrekten Daten wird das gewünschte Versandetikett erstellt.
Postfiliale und Paketshop:
- Gleiche serverseitige Prüfungen von ShipXpert.
- Korrekte Daten führen zu ordnungsgemäßen Versandetiketten.