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Partner einrichten

Jedes Partnersystem mit einem eigenen Abbild Ihres Microsoft Dynamics 365 Business Central-Mandanten wird in der Liste der "Partner für Änderungsverfolgung" als separater Partner angelegt. Für jeden dieser angelegten Partner werden gemäß seinen Tabellenabonnements separate Änderungsnachrichten erzeugt.

In der Liste "UDC Partner" tragen Sie notwendige Partner IDs ein sowie Benutzer für Webdienst-Zugriffe auf die "UDC Ausgehende Warteschlange". Sie geben einen Benutzername an, mit dem das Partnersystem per Webdienst auf die Ausgehende Warteschlange zugreift. Anhand der aktiven Abonnements erkennen Sie die Anzahl der abonnierten Tabellen für dieses Partnersystem. Um die Abonnements zu aktivieren, setzen Sie den Haken bei "Aktiv". Sie können das Partnersystem vorübergehend deaktivieren, wenn keine Änderungsnachrichten für dieses Partnersystem aufgezeichnet werden sollen.

Weiterhin geben Sie bereitgestellte Webdienste bzw. Basisadressen (SOAP oder Odata V4) an:

  • SOAP
    Tragen Sie hier die Basis-URL ein, unter der der Partner Ihren API-Webdienst erreichen soll. Die URL sollte mit https:// beginnen und mit /api/ enden. Stellen Sie sicher, dass Sie kein unverschlüsseltes http verwendet wird, sondern verschlüsseltes https. Wenn Sie nicht sicher sind, was hier einzutragen ist, kontaktieren Sie eine Person, die für Ihre technische Infrastruktur zuständig ist.
  • OData V4
    Tragen Sie hier die Basis-URL ein, unter welcher der Partner Ihren OData-Webdienst erreichen soll. Die URL sollte mit https:// beginnen und mit /ODataV4/ enden. Stellen Sie sicher, dass Sie kein unverschlüsseltes http verwenden, sondern verschlüsseltes https. Wenn Sie nicht sicher sind, was hier einzutragen ist, kontaktieren Sie eine Person, die für Ihre technische Infrastruktur zuständig ist.

Möglicherweise nutzt ein Partner abweichende Feldnamen. Diese können in der ausgehenden Warteschlange ersetzt werden und sollten den ebenfalls geänderten Feldnamen auf den Webdienst-Seiten entsprechen.

API

  1. Stellen Sie API-Adressen bereit, um dem Partner je Änderungsnachricht die Adresse des zuständigen API-Webdienstes mitzuteilen, über den er den jeweiligen Datensatz abrufen kann.

  2. Deaktivieren Sie das Kennzeichen, wenn der Partner diese Information nicht benötigt. Das Kennzeichen entscheidet nicht darüber, ob der Partner Zugriff auf die API-Webdienste erhält oder nicht, sondern es bestimmt den Umfang der zusätzlichen Metainformationen, die dem Partner die Erledigung seiner Aufgaben erleichtern können. Die URL sollte mit https:// beginnen und mit /api/ enden.

  3. Ergänzen Sie das Tenant unter der der Partner Ihren API-Webdienst erreichen soll. Unter "API mit Firma" wählen Sie aus, ob der Mandanten ID mit im API-Link steht.

  4. Soll die Überwachung der Änderungen in mehreren Mandaten erfolgen, kann es hilfreich sein, wenn die Mandaten ID im Link steht. Die Adresse unterscheidet sich in ihrer Syntax je nachdem ob die API als SaaS oder on-premises ausgeführt wird.

Partnerrelevante Datensätze

Wenn eine Tabelle für einen Partner gefiltert wird, dann pflegt Dynamics BC im Hintergrund eine Referenztabelle, die alle derzeit für den Partner sichtbaren Datensätze indexiert. Sie wird verwendet, um Änderungen im Filter und Änderungen in den gefilterten Feldern zu verwalten. Hier sehen Sie die Größe der Referenztabelle für diesen Partner.

Anzahl Ausgehende Warteschlange

Dies stellt die aktuelle Anzahl von Einträgen in der ausgehenden Warteschlange dar. Sie sollte immer wieder gegen 0 gehen. Sollte die Warteschlange über einen längeren Zeitraum nicht abgebaut werden, dann sollten Sie diesen Partner kontaktieren, denn dieser sollte jeden Eintrag aus dieser Warteschlange selbständig löschen, sobald er diesen verarbeitet hat.

Webdienste-Benutzer hinterlegen

Die je Partner erzeugten Änderungsnachrichten werden alle in einer gemeinsamen "Ausgehenden Warteschlange für Änderungsverfolgung" abgelegt. Die Tabelle kann für alle Partner gleichzeitig in einem gemeinsamen Webdienst veröffentlicht werden. Sie können in diesem Fall eine automatische Vorfilterung je Partner aktivieren, indem Sie für jedes zugreifende Partnersystem einen separaten Benutzer anlegen und diesen in der Liste der Partner im Feld "Benutzer für Webdienst-Zugriff auf UDC Ausgehende Warteschlange" hinterlegen. Greift ein Partner mit dem exklusiv für ihn bereitgestellten Benutzer auf den Seiten-Webdienst zu, sieht er ohne weiteres Zutun ausschließlich die für ihn erzeugten Datensätze.

Direktzugriffe unterstützen

Je nach Art der Endpunkte, über die Ihr Partnersystem geänderte Datensätze neu lesen soll, können Sie in der Partnereinrichtung aktivieren, dass Ihr Partner weitgehend vorgefertigte Links zum Abruf der Datensätze aus den Endpunkten erhält. Dies ist allerdings nur sinnvoll, wenn der Partner die Links nicht selbst generiert. Derzeit können Sie Adressen für separat veröffentlichte SOAP- und ODataV4-Endpunkte sowie für den Zugriff über eine Custom API erzeugen lassen.