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Protokollierung

Änderungsverfolgung

Die Änderungsverfolgung an sich stellt bereits eine Art Protokoll ausgewählter Datenänderungen dar. Die Protokolleinträge sollen über den Puffer, die interne und die ausgehende Warteschlange zum Partner gelangen. Prinzipiell soll sich die Information immer nur in einer der Instanzen (Puffer, interne sowie ausgehende Warteschlange, Partnersystem) gleichzeitig befinden, sodass die Tabellen tendenziell leer sind. Sollte sich eine oder mehrere Tabellen über die Zeit hinweg füllen, dann ist das ein Hinweis auf eine Störung. Beispielsweise in der schrittweisen Verarbeitung durch den Aufgabenwarteschlangenposten, der die Codeunit 5320504 "GOB UDC Merge And Spread Now" ausführt. In dessen Protokoll können Sie Hinweise auf eine Störungsursache finden.

Stammdatensynchronisation

Die Stammdatensynchronisation ist bzgl. der Protokollierung ab der "Ausgehenden Wartschlange für Stammdatensynchronisation" anders konzipiert: Die Extension protokolliert sehr detailliert die Übertragung der angefallenen Datenänderungen in das Partnersystem. Auf Datensatzebene sehen Sie in der "Ausgehenden Wartschlange für Stammdatensynchronisation", welche Datensätze wann und mit welchem Ergebnis verarbeitet (also an das Zielsystem übertragen) wurden. Fehlerhafte Einträge sind rot eingefärbt. Bedeutung der Farben:

Farbe Bedeutung
ungefärbt Datensatz unangetastet
gelb Übertragung ist mindestens einmal gescheitert, aber die maximale Zahl der Sendeversuche ist noch nicht erreicht
grün Übertragung war erfolgreich
rot Übertragung ist gescheitert, weil die maximale Anzahl von Sendeversuchen ohne Erfolg erreicht wurde

Die Anzahl maximaler Sendeversuche können Sie je Partner einrichten, der Initialwert ist 5.

Die Stammdatensynchronisation versendet Datenänderungen paketweise. Die Liste der Pakete erreichen Sie aus der Liste der "Partner für Stammdatensynchronisation" für den aktuell markierten Partner über "Zugehörig", "Logs". Dort finden Sie Hinweise auf mögliche Fehlerursachen in den Spalten "Fehlerart" und "Fehlermeldung". Sie können dort erkennen, ob ein ausgehendes Dokument erstellt wurde und ob ein eingehendes als Antwort empfangen wurde. Diese Dokumente können Sie zur weiteren Analyse in Ihr lokales Dateisystem herunterladen.

Die Stammdatensynchronisation versorgt auch die zentrale "unitop Protokollverwaltung" mit Einträgen, wenn Unregelmäßigkeiten in der Einrichtung bemerkt werden wie bspw. veraltete Felder, die zum Zeitpunkt der Ersteinrichtung noch aktuell waren. Solche Protokolleinträge zur Einrichtung der Stammdatensynchronisation tragen den Protokolltyp "MDSSETUP". Unregelmäßigkeiten bei der Nachrichtenübermittlung ins Zielsystem werden mit dem Typ "MDSSEND" protokolliert.

Mengengerüste

Die Extension ist darauf ausgelegt, im Tagesbetrieb große Datenmengen möglichst rückstandslos zu transportieren. Das bedeutet, dass sich in den Transportkanälen keine Daten dauerhaft ansammeln sollen. Konkret können Sie den Datenbestand in der "Ausgehenden Warteschlange für Änderungsverfolgung" prüfen, indem Sie bei Verdacht auf einen Datenstau über den Menüpunkt "Berichte" die Aktion "Zeilen Zählen" aufrufen. Ihnen wird dann die Zahl der aktuell sichtbaren bzw. markierten Datensätze angezeigt. Dies kann hilfreich sein bei der Analyse, ob und mit welcher Geschwindigkeit ein Datenbestand wächst oder abnimmt.

Zur Abschätzung der Gesamtgröße einer abonnierten Tabelle sehen Sie in der Liste abonnierter Tabellen jeweils das Feld "Datensätze Gesamt" je Tabelle und - bei gefilterten Tabellen - die Anzahl "Datensätze für Partner". Diese bezieht sich auf den Anteil der Datensätze, die innerhalb des gegebenen Filters liegen. Bei ungefilterten Tabellen entspricht sie der Gesamtzahl.

Bei gefilterten Tabellen werden die partnerseitig vorhandenen Datensätze in einer separaten Tabelle als "partnerrelevante Datensätze" protokolliert, um die Übergänge zwischen der Menge (innerhalb und außerhalb des Filters) korrekt zu ermitteln und dem Partner individuell mitteilen zu können. Die Anzahlen der hier protokollierten Datensätze sehen Sie je abonnierter Tabelle im Feld "Anzahl der Datensätze, die in der Tabelle des Partners gespeichert sind" und je Partner im Feld "Partnerrelevante Datensätze". Die Zahlen können je nach Verarbeitungsstatus vorübergehend abweichen, sollten aber letztendlich immer den im Filter befindlichen Anzahlen entsprechen. Ist für eine Tabelle kein Filter gesetzt, dann werden hier keine partnerrelevanten Datensätze protokolliert, die Anzahl ist dann 0.