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Initiale Einrichtungsschritte im Überblick
Nach der Installation sind folgende Schritte in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen. In den nachfolgenden Kapiteln sind diese näher erläutert:
Prozessmanagement einrichten: Grundeinrichtung des unitop Prozessmanagement-Frameworks.
ZMV-Einrichtung konfigurieren: Konfiguration der ZMV-Einrichtung mit allen erforderlichen Parametern.
Dakota einrichten: Einrichten von Dakota über Azure Functions.
Annahmestellen anlegen: Anlage und Konfiguration der Annahmestellen.
Beitragssätze importieren: Import aktueller Beitragssätze für Krankenversicherungen.
Aufgabenwarteschlange konfigurieren: Konfiguration der Aufgabenwarteschlange für automatisierte Verarbeitung.
Ersten Prozess anlegen: Anlage der ersten Zeitscheibenprozess-Instanz für den aktuellen Abrechnungsmonat.
Prozesskette testen: Test der gesamten Prozesskette mit Testdaten.
ZMV-Einrichtung
Die ZMV-Einrichtung umfasst mehrere Bereiche, die vor dem produktiven Einsatz vollständig konfiguriert sein müssen.
Basiseinrichtung
Die ZMV-Einrichtungskarte bildet die Grundlage für alle ZMV-Prozesse und muss vollständig konfiguriert sein.
- ZMV-Einrichtungskarte muss vollständig ausgefüllt sein.
- Absendernummer, Zahlstellennummer und ITSG-Zertifikate müssen hinterlegt sein.
- Beitragsnachweis-Berechnungstyp muss konfiguriert sein.
Annahmestellen
Alle für das Meldeverfahren relevanten Annahmestellen müssen im System hinterlegt sein.
- Alle relevanten Annahmestellen müssen angelegt sein.
- Korrekte Bankverbindungen und Kontaktdaten müssen hinterlegt sein.
Krankenversicherungen
Für jede am Meldeverfahren beteiligte Krankenversicherung sind folgende Daten erforderlich.
- Korrekte Zuordnung zu Annahmestellen.
- Gültige Krankenkassennummern.
- Aktuelle Beitragssätze.
Prozessvorlagen
Das unitop Prozessmanagement muss vor dem ersten Einsatz des ZMV korrekt eingerichtet sein.
- unitop Prozessmanagement muss korrekt eingerichtet sein.
- Prozessvorlage für den ZMV-Zeitscheibenprozess muss konfiguriert sein.
- Alle Prozessschritte müssen in der korrekten Reihenfolge definiert sein.
Aufgabenwarteschlange (Job Queue)
Für eine automatisierte Verarbeitung sind folgende Einträge in der Aufgabenwarteschlange erforderlich:
| Eintrag | Beschreibung | Empfohlene Frequenz |
|---|---|---|
| ZMV Message Processing | Verarbeitung von ZMV-Nachrichten | Stündlich |
| ZMV Time Slice Process | Automatische Ausführung von Zeitscheibenprozessen | Täglich |
| ZMV File Import | Import von externen Dateien (Beitragssätze etc.) | Täglich |
| ZMV File Export | Export von Meldedateien | Täglich |
Stammdatenvoraussetzungen
Vor dem Einsatz des ZMV-Moduls müssen alle relevanten Stammdaten vollständig und korrekt gepflegt sein.
Personenstammdaten
Folgende Personenstammdaten müssen vollständig und aktuell gepflegt sein.
- Vollständige und korrekte Kontaktdaten.
- Bei Bedarf korrekte Namensvorsätze und -zusätze.
Vertragsstammdaten
Alle relevanten Vertragsstammdaten müssen vollständig und korrekt hinterlegt sein.
- Vollständige Vertragsdaten mit gültigen Laufzeiten.
- Korrekte Zuordnung zu Krankenversicherungen.
Krankenversicherungsstammdaten
Die Krankenversicherungsstammdaten müssen dem aktuellen Stand entsprechen.
- Aktuelle Beitragssätze (KV, PV, Zusatzbeiträge).
- Aktueller Stand zu Fusionen von Krankenversicherungen.
Berechtigungsvoraussetzungen
Folgende Berechtigungssätze müssen den entsprechenden Benutzern zugeordnet sein:
| Berechtigungssatz | Erforderlich für |
|---|---|
| ZMV SETUP | Administratoren und Einrichter des Systems |
| ZMV PROCESS | Sachbearbeiter für den Zeitscheibenprozess |
| ZMV VIEW | Benutzer mit Leserechten für ZMV-Daten |
| UNITOP PROCESS | Zugriff auf unitop Prozessmanagement |