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Initiale Einrichtungsschritte im Überblick

Nach der Installation sind folgende Schritte in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen. In den nachfolgenden Kapiteln sind diese näher erläutert:

  1. Prozessmanagement einrichten: Grundeinrichtung des unitop Prozessmanagement-Frameworks.

  2. ZMV-Einrichtung konfigurieren: Konfiguration der ZMV-Einrichtung mit allen erforderlichen Parametern.

  3. Dakota einrichten: Einrichten von Dakota über Azure Functions.

  4. Annahmestellen anlegen: Anlage und Konfiguration der Annahmestellen.

  5. Beitragssätze importieren: Import aktueller Beitragssätze für Krankenversicherungen.

  6. Aufgabenwarteschlange konfigurieren: Konfiguration der Aufgabenwarteschlange für automatisierte Verarbeitung.

  7. Ersten Prozess anlegen: Anlage der ersten Zeitscheibenprozess-Instanz für den aktuellen Abrechnungsmonat.

  8. Prozesskette testen: Test der gesamten Prozesskette mit Testdaten.


ZMV-Einrichtung

Die ZMV-Einrichtung umfasst mehrere Bereiche, die vor dem produktiven Einsatz vollständig konfiguriert sein müssen.

Basiseinrichtung

Die ZMV-Einrichtungskarte bildet die Grundlage für alle ZMV-Prozesse und muss vollständig konfiguriert sein.

  • ZMV-Einrichtungskarte muss vollständig ausgefüllt sein.
  • Absendernummer, Zahlstellennummer und ITSG-Zertifikate müssen hinterlegt sein.
  • Beitragsnachweis-Berechnungstyp muss konfiguriert sein.

Annahmestellen

Alle für das Meldeverfahren relevanten Annahmestellen müssen im System hinterlegt sein.

  • Alle relevanten Annahmestellen müssen angelegt sein.
  • Korrekte Bankverbindungen und Kontaktdaten müssen hinterlegt sein.

Krankenversicherungen

Für jede am Meldeverfahren beteiligte Krankenversicherung sind folgende Daten erforderlich.

  • Korrekte Zuordnung zu Annahmestellen.
  • Gültige Krankenkassennummern.
  • Aktuelle Beitragssätze.

Prozessvorlagen

Das unitop Prozessmanagement muss vor dem ersten Einsatz des ZMV korrekt eingerichtet sein.

  • unitop Prozessmanagement muss korrekt eingerichtet sein.
  • Prozessvorlage für den ZMV-Zeitscheibenprozess muss konfiguriert sein.
  • Alle Prozessschritte müssen in der korrekten Reihenfolge definiert sein.

Aufgabenwarteschlange (Job Queue)

Für eine automatisierte Verarbeitung sind folgende Einträge in der Aufgabenwarteschlange erforderlich:

Eintrag Beschreibung Empfohlene Frequenz
ZMV Message Processing Verarbeitung von ZMV-Nachrichten Stündlich
ZMV Time Slice Process Automatische Ausführung von Zeitscheibenprozessen Täglich
ZMV File Import Import von externen Dateien (Beitragssätze etc.) Täglich
ZMV File Export Export von Meldedateien Täglich

Stammdatenvoraussetzungen

Vor dem Einsatz des ZMV-Moduls müssen alle relevanten Stammdaten vollständig und korrekt gepflegt sein.

Personenstammdaten

Folgende Personenstammdaten müssen vollständig und aktuell gepflegt sein.

  • Vollständige und korrekte Kontaktdaten.
  • Bei Bedarf korrekte Namensvorsätze und -zusätze.

Vertragsstammdaten

Alle relevanten Vertragsstammdaten müssen vollständig und korrekt hinterlegt sein.

  • Vollständige Vertragsdaten mit gültigen Laufzeiten.
  • Korrekte Zuordnung zu Krankenversicherungen.

Krankenversicherungsstammdaten

Die Krankenversicherungsstammdaten müssen dem aktuellen Stand entsprechen.

  • Aktuelle Beitragssätze (KV, PV, Zusatzbeiträge).
  • Aktueller Stand zu Fusionen von Krankenversicherungen.

Berechtigungsvoraussetzungen

Folgende Berechtigungssätze müssen den entsprechenden Benutzern zugeordnet sein:

Berechtigungssatz Erforderlich für
ZMV SETUP Administratoren und Einrichter des Systems
ZMV PROCESS Sachbearbeiter für den Zeitscheibenprozess
ZMV VIEW Benutzer mit Leserechten für ZMV-Daten
UNITOP PROCESS Zugriff auf unitop Prozessmanagement