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IBAN-Prüfung

Um am elektronischen Zahlungsverkehr im SEPA-Raum teilnehmen zu können, wird eine IBAN benötigt.

Die IBAN hat mindestens 13 Stellen. Bei dieser Anzahl kann es leicht zu Übermittlungs- und Erfassungsfehlern kommen. Wird eine falsche IBAN verwendet, kann dies dazu führen, dass das Banking-Programm eine Überweisung nicht ausführt oder es zu einer Rücklastschrift kommt. Dies ist ärgerlich und mit Arbeitsaufwand sowie Kosten verbunden. Gerade bei Lastschrifteinzügen mit mehreren tausend Debitoren ist das eine große Herausforderung.

Um dies zu vermeiden, wurde in unitop eine im Hintergrund ausführende IBAN-Prüfung für den deutschen Zahlungsverkehr implementiert.

Die meisten Bankinstitute stellen Prüfverfahren zur Überprüfung dieser IBAN bereit, wodurch getestet wird, ob die eingegebene Bankkontonummer valide ist. Diese Prüfverfahren stellt die Bundesbank zur Verfügung.

Weiterhin stellt die Bundesbank die aktuellen Bankleitzahlen als Download, inklusive einer Prüfziffer, zur Verfügung. unitop stellt für die Übermittlung einen Bankimport bereit, um die erweiterten Bankleitzahlen einzulesen.

Wird in unitop eine IBAN eingetragen, liefert das System die Information zurück, ob die IBAN akzeptabel oder fehlerhaft ist.

Diese Prüfung findet ausschließlich für inländische (Ländercode DE oder leer) Banken statt.

Die Prüfung findet grundsätzlich bei der Eingabe der folgenden Bankverbindungen statt:

  • Debitorenbank
  • Kreditorenbank
  • Mitarbeiterbank

Die primären Vorteile der IBAN-Prüfung sind:

  • Prüfung der IBAN bei der Eingabe für inländische Bankverbindungen
  • Vermeidung von Rücklastschriften für Debitoren-Einzüge
  • Vermeidung von fehlerhaften Überweisungen
  • Bankinformationen werden automatisch im Bankkonto vorbelegt