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Grundeinrichtung

Voraussetzung: Das unitop Prozessmanagement-Modul erfordert die Installation des unitop Lizenzmanagement und unitop Telemetrie Management.

Prozessvorlagen (Liste)

Die Einrichtung des Prozessmanagements beginnt mit der Definition von Prozessvorlagen, die als Grundlage für alle später erstellten Prozesse dienen.

Öffnen Sie die Seite "Prozessvorlagen" über die Suche in Business Central. Hier sind Ihre Prozessvorlagen aufgelistet.

Feldname Tooltip / Erklärung
Code Gibt den Code der Prozessvorlage an. Dieser Code dient als eindeutige Kennung für die Prozessvorlage.
Beschreibung Gibt die Beschreibung der Prozessvorlage an. Die Beschreibung sollte den Zweck der Prozessvorlage klar verdeutlichen.
Tabellen ID Gibt die Tabellen ID an, mit der die Prozessvorlage verknüpft ist. Diese bestimmt, mit welcher Art von Datensätzen der Prozess verknüpft werden kann.
Tabellenname Gibt den Tabellennamen an, mit dem die Prozessvorlage verknüpft ist. Wird automatisch basierend auf der Tabellen ID ermittelt.
Anzahl Schritte Anzahl Schritte der Prozessvorlage. Wird automatisch basierend auf den definierten Prozessschritten berechnet.
Anzahl verwendet Anzahl der Prozesse, die auf dieser Prozessvorlage basieren.
Status Gibt den Status der Prozessvorlage an. Optionen: "Planung", "Freigegeben". Nur Prozessvorlagen im Status "Freigegeben" sind zur Nutzung auswählbar.

Aktionen auf der Prozessvorlagenkarte

Eine Prozessvorlage muss auf den Status "Freigegeben" gesetzt sein, bevor sie verwendet werden kann. Im Status "Planung" können Änderungen an der Vorlage vorgenommen werden, während der Status "Freigegeben" keine Änderungen mehr zulässt.

Prozessvorlage anlegen

  1. Rufen Sie die "Prozessvorlagen" über die Suche auf und wählen im Menüband "Neu".

  2. Daraufhin gelangen Sie in die Prozessvorlage (Karte), in der Sie zunächst allgemeine Informationen im Register "Allgemein" eintragen.

  3. Prozess verknüpfen: Das Feld "Tabellen ID" gibt die Tabellen ID an, mit der die Prozessvorlage verknüpft ist.

  4. Die Felder Anzahl der (verwendeten) Schritte füllt sich im weiteren Verlauf automatisch.

  5. Für jede Prozessvorlage können in den Zeilen mehrere Prozessschritte definiert werden, die die einzelnen Aufgaben im Prozess darstellen.

    Feldname Tooltip / Erklärung
    Schritt Nr. Gibt die Schritt Nr. der Prozessvorlage an. Die Schrittnummer bestimmt die Reihenfolge der Abarbeitung der Prozessschritte. Sie muss eindeutig sein und größer als 0.
    Schritt Beschreibung Gibt die Schritt-Beschreibung der Prozessvorlage an. Die Beschreibung sollte den durchzuführenden Arbeitsschritt klar beschreiben.
    Bild Die Bilder symbolisieren den Status des Prozessfortschritts in visueller Form.
    Manuelles abschliessen verweigern Gibt an, ob der Prozessschritt manuell abgeschlossen werden darf oder nicht. Wenn aktiviert, kann der Schritt nur durch die Systemlogik abgeschlossen werden. Die Aktivierung macht Sinn, wenn ein 4-Augen-Prinzip in Ihrem Prozess vorgesehen ist, z. B. durch einen Planungsmitarbeiter.
    Feldprüfungskopf Code Gibt den Feldprüfungscode an, mit dem das Ergebnis des Prozessschritts geprüft werden soll. Mehr zu dem Thema Feldprüfung lesen Sie in unserer Dokumentation.
    Hinweis

    Planen Sie Ihre Prozessschritte sorgfältig und in logischer Reihenfolge. Die "Schritt Nr." bestimmt die Abarbeitungsreihenfolge und kann später in freigegebenen Vorlagen nicht mehr geändert werden.

  6. Stellen Sie den "Status auf "Freigegeben", um die Vorlage zu aktivieren und verwenden zu können.

Hinweis

Ohne Individualprogrammierung steht das Prozessmanagement lediglich in Form einer Checkliste zur Verfügung. Das Abschließen der Checkliste erfolgt durch das Öffnen der entsprechenden Prozesskarte und das Setzen des Status auf "abgeschlossen". Komplexe Prozesse können an dieser Stelle nicht automatisch unterstützt werden, sondern es bedarf hierzu eine Individualprogrammierung. Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit Ihrem Ansprechpartner der GOB auf.