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Produktvorlage | Fert.-Stückliste
Der Produktkonfigurator beinhaltet die Funktionalitäten zum Generieren der Fertigungsstückliste und der Fert.-Stücklistenversion. Das Generieren der Fert.-Stücklistenversionen wird im Kapitel Änderung einer Konfiguration behandelt.
Die Vorbereitungen, wie das Festlegen der Nummernserie für Stücklistenversionen, werden im aktuellen Kapitel beschrieben.
Rahmenbedingungen
Die Hauptbestandteile unseres Sonnenschutzes sind:
- Stoff (nach Maß und Farbe),
- Montageschiene mit Gehäuse (nach Maß),
- Motor (wahlweiße, in verschiedenen Leistungsstufen),
- Bedienteil (Kette / Stab / Schalter), Fernbedienung (optional)
Vorbereitungen
Artikel, Artikelvarianten
Legen Sie einen Artikel für "Stoff" wie folgt an:
- Nr. "SONNE-STOFF", Beschreibung "Stoff", Basiseinheit – "QM" (falls nicht vorhanden, legen Sie eine neue Basiseinheit an)
Zu dem Artikel definieren Sie drei Varianten:
- Code – "GELB", Beschreibung – "Stoff, gelb"
- Code - "GRAU", Beschreibung – "Stoff, grau"
- Code – "WEISS", Beschreibung – "Stoff, weiß"
Legen Sie einen neuen Artikel für "Kette" wie folgt an:
- Nr. "SONNE-KETTE", Beschreibung "Rollokette (weiß) 6 mm", Basiseinheit – "M" Die Basiseinheit "M" steht für "Meter", also Kettenmaterial wird im Lager in Metern geführt.
Legen Sie einen neuen Artikel für "Fernbedienung" wie folgt an:
- Nr. "SONNE-FB", Beschreibung "Fernbedienung", Basiseinheit – "STÜCK"
Stücklistenversion
Legen Sie eine neue Nummernserie für Versionen der Fertigungsstücklisten wie folgt an:

Aktivieren Sie die Einstellung "Standardnr.".
Wechseln Sie zu der Produktvorlage "PC-SONNENSCHUTZ".
Ordnen Sie die neue Nummernserie für Stücklistenversionen dem Feld "Fertigungsstücklistenversionsnummern" in der Produktvorlage zu.

Definition der Vorlage der Fertigungsstückliste
Wechseln Sie zu der Produktvorlage "PC-SONNENSCHUTZ".
Rufen Sie über "Vorlage", "Vorlage Fert.-Stückliste" die Vorlage der Fert.-Stückliste auf.
In der Vorlage der Fert.-Stückliste werden die einzelnen Komponentenzeilen definiert.
Direkte Feldzuordnung
Definieren Sie die Positionen in der Vorlage Fert.-Stückliste wie folgt:
- Art – "Artikel", Nr.- "SONNE-STOFF", Einheitencode – "QM" (vorbelegt)
- Art – "Artikel", Nr. – "SONNE-MOTOR", Einheitencode - "STÜCK" (vorbelegt)
- Art – "Artikel", Nr. – "SONNE-FB", Einheitencode - "STÜCK" (vorbelegt)
- Art – "Artikel", Verwende Beschreibung von - Stammdatensatz

Hinweis
Die Zeile der Vorlage Fert.-Stückliste wird in die Fertigungsstückliste überführt, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: die Art und die Nummer sind nicht leer, die Menge ist nicht null.
Die Zeile für "Stoff" definieren Sie mit einer fest vorgegebenen Artikelnummer, die Stofffarbe wird als Variantencode mittels Logikeditor aus dem Parameter abgeleitet, der Stoffbedarf mit mittels Logikeditor errechnet.
Für "STOFF" ergänzen Sie die Angaben mittels Logikeditor:

In der Vorlage Fert.-Stückliste (Nr. = "SONNE-STOFF") und im Logikeditor ("Rückgabewert.Komponentenmenge") werden die Felder direkt über ihren Namen angesprochen, so wie diese auch in Business Central definiert sind.
Produkt Tabellenfelder
Alle weiteren Felder der Fert.-Stückliste können über ihre Nummer angesprochen werden. Anbei ein Beispiel wie der Inhalt eines beliebigen Feldes gefüllt bzw. übersteuert werden kann.
Rufen Sie über die "Aktionen", "Produkt Tabellenfelder" auf und vervollständigen Sie die Einrichtung wie folgt:
"Feld Id" – "12", kann aus der Liste aller Tabellenfelder per LookUp ausgewählt werden, Feldbezeichnung – "Beschreibung" (Feldname wird automatisch angezeigt)
Rufen Sie von dort den "Logikeditor" auf und definieren Sie folgende Logik

Je nach Antriebsart wird dynamisch die Position für "Motor" mit Leistungsstufe, Fernbedienung oder Kette mit errechneter Länge hinzugefügt.
Für "MOTOR" definieren Sie im Logikeditor folgende Zuweisung:

Rufen Sie zu der Position 2. "Produkt Tabellenfelder" auf und definieren Sie die Zuweisungen Feld-ID = 21, Feldbezeichnung = Variantencode, Validierung Feld = aktiviert.
Logikeditor:

Hinweis
Bei der Position 2. Ist die Artikelnummer von Anfang an direkt angegeben und der Variantencode wird ebenfalls ohne Bedingungen zugeordnet. Entscheidend bei der Position 2. ist die ermittelte Menge.
Die "FERNBEDIENUNG" wird über die Menge gesteuert. Definieren Sie für diese Position die Logik wie folgt:

Für die letzte Position in der Vorlage-Stückliste werden fast alle Angaben dynamisch zugewiesen. Die Ermittlung der Kettenlänge erfolgt in mehreren Schritten, die Gesamtlänge der Kette wird als doppelte Differenz zwischen Anlagenhöhe und Bedienfolge plus Zuschlag für die Rolle definiert. Anschließend die Umrechnung der Millimeter in Meter.
Wechseln Sie der Position 4. definieren Sie die Logik mit Benutzung der Variable wie folgt:

Hinweis
Bei der Position 4. Ist die Beschreibung nicht im Klartext angegeben und nicht durch Logikeditor. Die Beschreibung kommt über die Einstellung "Verwende Beschreibung von" direkt von "Stamm Datensatz".