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Messmittelkalibrierung

Ausgehend von einem Messmittel kann über die Aktion "Kalibrierung erstellen" eine neue Kalibrierung erstellt werden. Dazu ist es notwendig, dass der Status des Messmittels auf "Freigegeben" steht. Wird eine Kalibrierung angelegt, wird der Status des Messmittels automatisch auf "In Prüfung" gestellt.

Über "Zugehörig", "Kalibrierung" können Sie auf eine erstellte Kalibrierung springen.

Eine Kalibrierung enthält Informationen zum Messmittel, ebenfalls ist hier über eine integrierte DMS-Dropbox die Ablage von Dokumenten möglich, sowie die Hinterlegung von zusätzlichen "Bemerkungen". Wurde die Änderungsverfolgung aktiviert, können "Änderungen" an den entsprechenden Feldern nachvollzogen werden.

Wurden bei einem Messmittel Sollwerte hinterlegt, können diese über die Funktion "Messmittelsollwerte holen" in die Kalibrierung gezogen werden.

Wird die Kalibrierung extern durchgeführt, ist das Feld "Kreditorennr. Kalibrierlabor" einzutragen. Dieses wird von der Messmittelkarte übernommen, wenn dort bereits gefüllt. Über die Aktionen kann dann entweder eine Anfrage oder direkt eine Bestellung bei dem Kreditor erstellt werden. Der Beleg kann direkt geöffnet werden, oder auch nachträglich über die Schaltfläche "Zugehörig". Der erstellte Einkaufsbeleg enthält als Position die Ressource für Kalibrierung aus der Qualitätssicherung Einrichtung. Bei Erhalt der Abrechnung für die Kalibrierung wird über diese Position die Dienstleistung abgerechnet.

In der Kalibrierung selbst werden die Ergebnisse eingetragen. Bei Sollwerten können in den Zeilen der Kalibrierung die Messwerte eingetragen werden. Gibt es konkrete Messungen, werden diese als "Messwert" in der entsprechenden Zeile eingetragen, Attributwerte (Ja/Nein Ergebnisse) über das Feld "Erfüllt". In dem Register "Kalibrierung" müssen die einzelnen Prüfungen abgehakt werden und dann ein Prüfergebnis eingetragen werden. Mit dem letzten Schritt wird bei erfolgreicher Prüfung das Messmittel wieder auf "Freigegeben" gesetzt oder bei nicht erfolgreicher Prüfung auf "Gesperrt".

Aufgrund des "Kalibrierungsintervalls" auf dem Messmittel wird jetzt das nächste Kalibrierdatum berechnet.


Auswirkungen auf Folgeprozesse

Eine sauber abgeschlossene Kalibrierung hat direkte Wirkung auf den laufenden Prüfprozess:

  1. Messmittelstatus: Der Messmittelstatus wird automatisch aktualisiert und steuert die weitere Verwendbarkeit.

  2. Nachvollziehbarkeit: Kalibrierergebnisse sichern die Nachvollziehbarkeit von späteren Prüfentscheidungen.

  3. Kalibrierdatum: Das nächste Kalibrierdatum schafft Planbarkeit und reduziert ungeplante Ausfälle.


Typische Fehler vermeiden

Die folgenden Punkte helfen dabei, häufige Fehler bei der Kalibrierung zu vermeiden.

  1. Vorprüfung: Prüfen Sie vor Kalibrierungsstart Status und Verantwortlichkeit des Messmittels.

  2. Sollwerte übernehmen: Übernehmen Sie Sollwerte in die Kalibrierung, bevor Ergebnisse eingetragen werden.

  3. Externe Kalibrierung: Legen Sie bei externer Kalibrierung Belegbezug und Kreditor frühzeitig fest.

  4. Abschlussentscheidung: Setzen Sie die Abschlussentscheidung erst, wenn alle Kalibrierschritte dokumentiert sind.